Mutterschaftsvorsorge mittels Ultraschall

Zeichnung auf der Seite Vorsorgeuntersuchung

ab 6. Schwangerschaftswoche
Früher Ultraschall zum Ausschluss einer Eileiterschwangerschaft möglich. Herzaktionen können dargestellt werden.


12. bis 14. Schwangerschaftswoche
Ersttrimesterscreening. Scheitel-Steiß-Messung, Darstellung der Organe und der Extremitäten (Arme und Beine).

Nackenfaltenmessung (NT-Messung) zur Berechnung des chromosomalen Risikos. Zur Optimierung der Risikobewertung können zusätzlich Blutwerte bestimmt werden(PAPP-A,ß-HCG).

 

Präeklampsie-Screening
Dopplersonographie der Uterinarterien, Blutdruckmessung, Serumparameter PAPP-A

Zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche wird der Patientin Blut abgenommen. Der Parameter PAPP-A wird in der Plazenta gebildet und weist bei niedriger Konzentration im mütterlichen Blut auf die spätere Schwangerschaftskomplikation (Präeklampie) hin.

Nach der standardisierten Blutdruckmessung bei der Patientin folgt die dopplersonographische Ableitung des Blutflusses in den Arterien der Gebärmutter (Arteria uterina).

Bei auffälligem Befund sollte unmittelbar eine medikamentöse Prophylaxe mit niedrig dosiertem Aspirin (100 mg pro Tag) begonnen werden. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass dies bei Frauen mit einem erhöhten Risiko das Auftreten einer Präeklampsie um mehr als 20% verringert.

Dr. med. Lothar Klingsiek | Tölzer Straße 6, 83607 Holzkirchen | Tel. 08024 5565